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Finanzamt Günzburg Generalsanierung Schlossgebäude Das ehemalige Schloss Günzburg ist ein überregional bedeutsames Baudenkmal. Das markgräfliche Schloss ist das einzige von Habsburgern erbaute Schloss in Deutschland. Durch die beauftragte Bauforschung wurde allerdings festgestellt, dass das Gebäude nicht mehr als Schlossanlage der Renaissance bzw. des Barock zu begreifen ist. Dafür verantwortlich sind gründliche Erneuerungen sowohl des äußeren als auch des inneren Erscheinungsbildes in der Vergangenheit. Neben den grundsätzlichen Funktionsanforderungen eines Finanzamtes ist daher das Ziel des architektonischen Konzepts, die einmal vorhandene architektonische Qualität des Gebäudes wiederherzustellen. Da keine barocken Fassadenmalereien mehr existieren, wird eine Neuinterpretation der bisher monoton wirkenden Wandflächen realisiert. Im ersten Bauabschnitt wurde außerdem als neue Zeitschicht vor die wieder geöffneten Hofarkaden im Westflügel eine zweigeschossige Glasfassade gestellt, die die neue Eingangssituation bildet.
Finanzamt München Neubau Bearbeitungsstelle Bewertung Auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses entstand, östlich des Höchstädter Stadtzentrums, ein Verwaltungsgebäude für das Finanzamt München.
Das benötigte Raumprogramm mit 2.629 m² wurde mit dem Neubau und dem kompletten Umbau des ehemaligen Speisesaals und der Küche zu Großraumbüros umgesetzt.
Der viergeschossige Neubau mit Flachdach wurde unmittelbar an den vormaligen Speisesaal angebaut.
Die Außenanlagen einschließlich Beleuchtung werden entsprechend der neuen Nutzung komplett neu geschaffen und im Frühjahr 2019 fertiggestellt.
Neubau einer staatlichen Wohnanlage Mit dem staatlichen Sofortprogramm der ersten Säule des Wohnungspakts plant und baut der Freistaat Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge und Einheimische  mit niedrigem Einkommen. Insgesamt 15 Wohneinheiten konnte das Staatliche Bauamt Krumbach auf dem staatseigenen Grundstück am südlichen Ortsrand des Ortsteils  Berg realisieren. Die städtebauliche Setzung entspricht der charakteristischen lockeren, offenen Bebauung des Ortsteils Berg mit Einzelgebäuden. Jeweils zwei Gebäude gruppieren sich um einen gemeinsamen Freibereich mit Spielmöglichkeiten für Kinder, während die Stellplätze und Nebengebäude sich zur Straße orientieren. Auf dem benachbarten Grundstück der Marktgemeinde ist eine ähnliche Wohnbebauung angedacht.
Neubau Amtsgericht Günzburg Bereits im Architektenwettbewerb für den Neubau des Amtsgerichtes Günzburg wurde die Entwicklung einer in städtebaulicher, gestalterischer, wirtschaftlicher und funktionaler Hinsicht zukunftsweisende Lösung zur Aufgabe gestellt. Dabei wurden anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten Bauen und zur Nachhaltigkeit berücksichtigt.
An der Nahtstelle zwischen der höhergelegenen Altstadt mit dem anmutenden Schloss, sowie dem westlich angrenzenden Wohn- und Landschaftsraum der Günzaue wurde ein Gebäude erstellt, das sich durch die Geschossstaffelung gut in die vorhandene Topografie einbindet. Die Gliederung dieses Gebäudes resultiert nicht nur aus dem vorhandenen Geländeverlauf, sondern auch aus der aus Sicherheitsgründen funktional notwendigen Trennung der Räume mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen. Das neue Amtsgericht ist das erste Passivhaus der bayerischen Justiz.
Umbau und Sanierung des ehemaligen Kapuzinerklosters Dillingen Das Kapuzinerkloster wurde in den Jahren 1695 bis 1699 erbaut. Das Ensemble umfasste zur Erbauungszeit die Kapuzinerkirche und den Klostertrakt, an der Südseite der Kirche angeschlossen und um einen quadratischen Hof gruppiert. Alt und neu bilden im Gestaltungskonzept konsequent einen klaren Kontrast. Rahmen aus Sichtbeton markieren dabei den Eingriff in die historische Bausubstanz und akzentuieren den repräsentativen Haupteingang sowie die Anbindung des Klostergebäudes an den Bibliotheksanbau. Sämtliche Ausbaudetails führen als Leitmotiv die für die Kapuzinermönche charakteristische „gebaute Armut“ in einer schlichten und puristischen Architektursprache mit zeitgemäßen Mitteln fort. Die Historie des Ortes soll für die Nutzer erlebbar gemacht werden. Unter anderem finden die Gäste der Akademie in jedem Unterkunftszimmer eine informative Gebäudedokumentationstafel. Zu einem besonderen Erlebnisort wurde der Seminarraum durch seine Situierung im ehemaligen Chorraum der Kirche.